- Wortspiel -

. dicht er .

! Jetzt kommt Seelenmüll !

 

 

Saßen wir einst auf Bäumen ... ?

Sahen, .. um, .. in die, .. Ferne,

............ Zukunft zu träumen .

Bauten Boote und Tavernen

... griffen gar nach den Sternen .

Jetzt sind wir Über-All ...

... überall nur Krawall .

 

 

 

Meine Heimat, es ist nur ein Planet,

voller Leben, .. es kommt und geht .

Mutter Erde kleine Perle im großen Raum

strahlst oft ganz in blau dunkel schwebende

Schleier, legen dich in finsteres Grau .

Gibst uns Wärme im kalten Weltenraum,

... vergeßen schwebt dahin ein Traum .

Der Sonnenwind macht uns zum Himmelskind .

Wir Ihre Kinder sind .. leise weht ..

der Gezeitenwind .

 

 

 

Die Biene

Tiefe Seelennacht, keine Hoffnung,

keine Sehnsucht mehr ... in dir erwacht .

Dunkelheit dich umhüllt, kein Sinn mehr dein Leben erfüllt .

Welcher Aufgabe willst du dienen,

dein innere Auftrag ist verstummt, .......

was, was denn da so brummt und summt,

es ist Eine vom Staat der Bienen .

Sie schenken uns was für's Leben,

viele Pflanzen würde es ohne Sie nicht geben .

Und das Leben tun sie uns auch noch mit Ihren Honig versüßen,

... der große Kreislauf läßt sich grüßen .

Ihr Volk zu erhalten ist wohl ihr Bestreben,

eine Aufgabe für's ganze Leben .

Sie wollen erhalten ihre Art,

für die nächsten Generationen, die sich wieder selbst bewahrt .

Ich sollte Ihnen dienen, ich bewerbe mich bei den Bienen .

Könnte das Eine oder Andere pflanzen,

..... halt ein Auftrag im Großen und Ganzen .

 

 

Traumzeit im Niemandensland

Es gibt ein Land

das noch Niemand auf einer Karte fand .

Es soll tief in einem Selbst verborgen sein,

ganz allein, ... es ist Dein .

Die Großen kennen es nicht mehr .

Vieles ging verloren, mein Kind

weil wir ja jetzt Erwachsen sind .

Vergiß es nie

es ist das Land deiner Fantasie,

in dem deine Träume sind, ... Menschenskind .

 

 

 

Sternenstaub

So viele Träume,

kein Wald besitzt .. gar so viele Bäume .

Gedanken fallen herab, Blatt um Blatt,

verlorene Worte ... stumm und taub .

Der Herbst düngt den Boden ... mit seinem Raub

woraus gewachsen ... der Krone Laub .

Voller Farbenfreude es stets verdarb,

Nahrung für neues Leben ...

von Mutter Erde es sich einst erwarb .

Hoch am Himmel im freien Flug

....... kreist der dunkle Rabe,

deine Zeit ... hier ... trägt er zu Grabe .

Leben in Trauer ... der Vergänglichkeit,

Nichts ist ... für die Ewigkeit .

Geboren, geborgen im kalten Raum

hier auf Erden entsteht der Traum .

Hier fliegt der schwarze Rabe

in Erinnerung .. kalter Sterne .. im kosmischen Grabe .

Der Moment ist die Gabe !

 

 

Ja, ja, diese Erdenwürmer,

deren Probleme möchte ich nicht haben,

... und doch muß man Sie zum freßen gern haben .

 

 

... nicht mehr, ganz . dicht er ., der Dichter !

E N D E

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